Wildpflanzen, die unbekannten Schätze am Wegrand. Dieses Thema durften die Biologielehrerin Silvia Reist und ich am 20. Mai an der Kantonsschule Beromünster vorstellen. Falls Du nicht dabei sein konntest, findest Du hier nochmals das Handout mit einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Inhaltstoffe, mit einer einfachen Anleitung für die Nutzung von Wildpflanzen für die Hausapotheke und dazu noch ein paar leckeren Rezepten.
Wildpflanzen zeichnen sich durch einen sehr hohen Nährstoffanteil und oftmals durch heilende Inhaltsstoffe aus. Ihre Nutzung wird wieder populärer und ist ein günstiger Ersatz für so manche Arznei. Sieh Dir gerne den Vitaminvergleich von einigen Wild- und Kulturpflanzen an (Kräuter Lötsch).
Es gibt mittlerweile viele gute Pflanzenführer, die Dir den Einstieg in das Thema erleichtern. Gerne gebe ich Dir hier ein Beispiel. Viele davon sind in einem praktischen kleinen Format gebunden und lassen sich ganz einfach auf den nächsten Spaziergang mitnehmen. Sie beschreiben ausserdem die mögliche Verwendung in der Küche und enthalten oft auch Infos über die Heilwirkung der Pflanze und potenzielle Verwechslungsgefahren mit giftigen Doppelgängern.
Einige Worte zum Sammeln. Sammle nur, was Du auch mit absoluter Sicherheit bestimmen kannst. Wähle Standorte, die ungedüngt und fernab von viel befahrenen Strassen oder oft genutzten Wander- und Spazierwegen sind. Nutze nur die gesunden Teile der Pflanze. Zerfressene und sehr dreckige Pflanzen sollte man nicht als Nahrungs- oder Heilmittel verwenden. Sammle nur so viel, dass die Stelle nachher noch unberührt aussieht. So bleiben genug Pflanzen übrig, die den Bestand für das nächste Jahr sichern und wieder erblühen können. Damit bleiben Dir gute Sammelplätze einwandfrei erhalten.
Auf deinem nächsten Spaziergang fallen Dir mit Sicherheit schon einige Pflanzen auf, an denen Du vorab einfach vorbeigegangen bist. Viel Spass beim Entdecken und Probieren!























